Ein Höhepunkt der Buchillustration der Deutschen Renaissance
Marx Treitzsaurwein
Der Weiß Kunig. Eine Erzehlung von den Thaten Kaiser Maximilian des Ersten. Hrsg. aus dem Manuscripte der kaiserl. königl. Hofbibliothek.
Wien, Kurzböck, 1775.
34 x 23 cm, 307 S. Mit 237 Holzschnitt-Tafeln von H. Burgmair, H. Schäufelein, H. Springinklee u. L. Beck.
Halbledereinband der Zeit, mit Rückenschild und etwas Rückenvergoldung (leicht berieben, Ecken etwas bestoßen).
Titelblatt mit einigen leichten Stockflecken und wie einige Holzschnitte und Blätter etwas gebräunt. Insgesamt sehr schönes Exemplar. Aus der von Schenck´schen Fidei-Komiss-Bibliothek.
Der Weißkunig ist eine in Prosa gehaltene, aus drei Teilen bestehende und mit Holzschnitten illustrierte Biographie Kaiser Maximilians I. Marx Treitzsaurwein, der Sekretär Kaiser Maximilians, hat große Teile des Textes selbständig in den Jahren 1512 - 1514 unter Verwendung von älteren Geschichtswerken verfasst. Die Ausführung des dritten Teils wurde von Maximilian bis ins Detail selbst festgelegt und in Form von Diktaten an Treitzsaurwein übermittelt. Maximilian ergänzte den Weißkunig fortlaufend mit aktuellen Ereignissen, weshalb es zu keiner Drucklegung zu seinen Lebzeiten kam.
Die 1514 - 1516 entstandenen 251 Holzschnitte stellen einen Höhepunkt der Buchillustration des frühen 16. Jahrhunderts dar.
Sie wurden je zur Hälfte von Hans Burgkmair und Leonhard Beck geschaffen, lediglich 4 Holzschnitte stammen von Hans Springinklee und 2 von Hans Schäuffelein.
Bei der hier beschriebenen Ausgabe handelt es sich um den Erstdruck des Weißkunig.
Unter historischen wie kunsthistorischen Aspekten ein bibliophiler Schatz allerersten Ranges.
Preis auf Anfrage







